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Regionales Handwerk beim Konjunkturpaket II berücksichtigen.

Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Bürgermeister Heinz Öhmann im Gespräch (Foto:Kreishandwerkerschaft Coesfeld)
Dr. Michael Oelck, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Bürgermeister Heinz Öhmann im Gespräch (Foto:Kreishandwerkerschaft Coesfeld)

In den Gemeinden und Städten der Regionen kommt das Konjunkturpaket II bald an. Die genauen Details zu Umsetzung fehlen jedoch noch, wie Bürgermeister Heinz Öhmann Dr. Michael Oelck von der Kreishandwerkerschaft Coesfeld bei einem Abstimmungsgespräch in der Kreishandwerkerschaft erläuterte. Sicher ist jedoch, dass ein Großteil des Geldes aus dem Bund vom Land NRW an die Kommunen weitergereicht wird.

Oelck zeigt auf, was eigentlich immer selbstverständlich sein sollte: Bei Ausschreibungen müssen, gerade bei den hier erhöhten Wertgrenzen für beschränkte Ausschreibungen und freihändige Vergaben, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden, damit wesentlich die Arbeitsplätze in der Region gesichert werden. Natürlich kann nicht das gesetzlich verankerte Vergaberecht ausgesetzt werden, aber es wird einige Sonderregelungen beim Konjunkturpaket II geben.

Wichtig ist es, dass die öffentlichen Stellen keine Bündelung von Ausschreibungen vornehmen. Auch müssen ggf. Service und Garantieleistungen mit kurzen Reaktionszeiten mit in die Ausschreibung integriert werden. Es gilt das Gebot der Teil- und Fachlosvergabe.

Bürgermeister Öhmann stimmt den oben genannten Prinzipien zu und betont nachdrücklich die Notwendigkeit die Wirtschaft der Region zu fördern.

Zudem sind sich die Gesprächsteilnehmer einig, dass Coesfeld schon heute einen hervorragenden Ruf als Bildungsstadt hat, wozu auch die Träger der beruflichen Bildung beitragen. So werden in den Handwerks-Bildungsstätten pro Jahr ca. 3500 Teilnehmer begrüßt. Hier wird zur Zeit die die Generation von Auszubildenden und Profis ausgebildet, die dann auch zukünftig in Coesfeld studieren sollen. ?Die rechtzeitige Abstimmung und das gemeinsame Vorgehen in strategischen Fragen sind daher sehr wichtig?, betont Öhmann und freut sich über die Kooperationsbereitschaft der Kreishandwerkerschaft. ?Bildung ist der einzige dauerhafte Rohstoff, den wir haben?, erklärt Dr. Michael Oelck zu Ende des Gespräches.

 

Presseinformation ? Kreishandwerkerschaft Coesfeld

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