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"Startschuss für FH-Standort Coesfeld"

Bürgermeister H. Öhmann (l.), Institutsleiter Prof. Dr. F. Vallée (2. v. l.), Rektorin Prof. Dr. U. von Lojewski sowie H.-D. Ernst (r.) von Ernstings family als Vertreter der Stifter stellten die Professoren vor, die unter anderem in Coesfeld tätig werden: Dr.-Ing. Marcus Seifert (3. v. l.), Dr. Kai Hellmich (3. v. r.) und Dr. Torben Bernold (2. v. r.).
Bürgermeister H. Öhmann (l.), Institutsleiter Prof. Dr. F. Vallée (2. v. l.), Rektorin Prof. Dr. U. von Lojewski sowie H.-D. Ernst (r.) von Ernstings family als Vertreter der Stifter stellten die Professoren vor, die unter anderem in Coesfeld tätig werden: Dr.-Ing. Marcus Seifert (3. v. l.), Dr. Kai Hellmich (3. v. r.) und Dr. Torben Bernold (2. v. r.).

Coesfeld. "Ganz fertig ist es noch nicht", musste Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann einräumen. Noch rennen Bauarbeiter über die Flure des Stadtschlosses in Coesfeld - und keine Studenten. Aber zumindest die Professoren waren gestern schon einmal da, um ihre künftigen Büros in Augenschein zu nehmen. Als "offiziellen Startschuss unseres Fachhochschulstandortes Coesfeld" wollte Rektorin Prof. Dr. Ute von Lojewski den Termin mit Vorstellung der Kollegen verstanden wissen, die von einer Kommission ausgewählt wurden, um künftig im Kompetenzzentrum für Geschäftsprozessmanagement in Coesfeld zu lehren und zu forschen: Dr.-Ing. Marcus Seifert, Dr. Kai Hellmich und Dr. Torben Bernold. Sie teilen sich zwei Professoren-Stellen, die - wie berichtet - von zwölf Unternehmen aus dem Raum finanziert werden.

Von einem "bewegenden Augenblick" sprach denn auch Hans-Dieter Ernst (Ernsting`s family) als Vertreter der Stifter-Unternehmen. Er lobte die "Blitzberufungsprozedur", mit der die Professoren für Coesfeld ausgewählt wurden. "Jetzt sind die Drei da, jetzt sind wir am Ball", sprach er die anderen Stifter und weitere Unternehmen aus der Region an, sich nicht nur als Geldgeber zu verstehen, sondern die Chancen der Stiftungsprofessuren aktiv zu nutzen - für die eigenen Unternehmen und für die ganze Region.

"Ich hoffe, dass sich durch die Kontakte zu den Stiftungsunternehmen Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben", griff Seifert dieses Thema auf. Auch in der Rolle eines Hochschullehrers habe er den Anspruch, "viel von Ihnen zu lernen".

Konkret sieht es so aus, dass Unternehmen aus dem hiesigen Raum sich mit Frage- und Problemstellungen zu Logistik und Geschäftsprozessen an das Kompetenzzentrum wenden können. Unter Umständen können Projekte daraus entstehen, von denen beide Seiten - Unternehmen und FH - profitieren. "Die Verbindung von Theorie und Praxis ist immer fruchtbar", ergänzte Bernold. Und Hellmich will Coesfeld auf diesem Gebiet zum "Zugpferd" machen, was Bürgermeister Öhmann ganz besonders gern hörte.

Die erste Vorlesung im neuen Kompetenzzentrum soll, wenn alles fertig ist, noch in diesem Monat gehalten werden.

VON VON DETLEF SCHERLE

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